1125399246.jpg

Am 16. Juli kam die 5. Generation zur Welt: Gracia Hirschbach Swiers, gehalten von Claudia, umrahmt von Bernd und Monika Hirschbach © DI (FH) Cornelia Schneider

In die 5. Generation

Ein Artikel von DI (FH) Cornelia Schneider aus Sulzbach-Laufen/DE | 30.08.2005 - 00:00
1125399246.jpg

Am 16. Juli kam die 5. Generation zur Welt: Gracia Hirschbach Swiers, gehalten von Claudia, umrahmt von Bernd und Monika Hirschbach © DI (FH) Cornelia Schneider

Mit Gracia Hirschbach Swiers, Tochter der Mitgesellschafterin Dipl.-Betriebswirtin (BA) Claudia Hirschbach, die am 16. Juli das Licht der Welt erblickte, geht das Familien-Unternehmen Hirschbach, Sulzbach-Laufen/DE, in die 5. Generation. Im übernächsten Jahr gibt es weiteren Grund zu feiern: das 100-jährige Bestehen des Holzwerkes.Zwei Produktionslinien. Das Sägewerk arbeitet zum einen mit einem Gatter, das stärkeres Rundholz bis 15 m Länge schneidet, sowie mit einer Profilierlinie mit Kreissägen-Technologie von Linck, Oberkirch/DE, mit der saubere Schnittholz-Oberflächen erzeugt werden können.
Mit 70 Mitarbeitern liegt der jährliche Einschnitt von Hirschbach über 200.000 fm. Verarbeitet werden hauptsächlich Fichte sowie geringe Mengen Rotholz. Die erzeugten Produkte reichen von Leimbinder-Lamellen, Latten (auch S10), Kreuzrahmen, Dielen/Bohlen über Vorratskantholz in sämtlichen Dimensionen, Brettware (in 18 mm, 24 mm und 30 mm) bis hin zu Bauholz nach Liste. Durch die überschaubare Unternehmens-Größe sei man in der Lage, flexibel und mit kurzen Lieferzeiten auf den Markt zu reagieren, heißt es.
„In Zukunft wollen wir den Exportanteil von 30% steigern, indem wir weitere europäische Märkte erobern”, bestätigt Claudia Hirschbach, verantwortlich für Verkauf und Marketing.

Hirschbach-Facts

Gegründet: 1907
Einschnitt: >200.000 fm/J
Mitarbeiter: 70
Produkte: Leimbinder-Lamellen, Dielen/Bohlen, Vorratskantholz, Latten/Kreuzrahmen, Vorratskantholz, Brettware, Bauholz nach Liste
Trocknungs-Kapazität ausgebaut. In den vergangenen Jahren wurde bei Hirschbach in die Trocknungs-Kapazität investiert. Nun kann auch problemlos die IPPC-Hitzebehandlung mit Zertifikat für den Schnittholz-Export durchgeführt werden. Des Weiteren kann das Holz je nach Kundenanforderung gehobelt, tauch-, kesseldruckimprägniert sowie auf Endmaß gekappt werden. In naher Zukunft sind der Bau eines neuen Rundholzplatzes sowie der Ausbau des Hobelwerkes geplant.