Mit der Übernahme des englischen Holzhändlers Gill & Robinson, Newcastle upon Tyne, machte das Berliner Holzhandelsunternehmen Kullik & Rullmann Anfang November auf sich aufmerksam. Der Zeitpunkt der möglichen Übernahme kam für Geschäftsführer Carsten Kullik günstig: „Ian Robinson ist nun 64 Jahre alt und möchte sich aus der Geschäftsführung langsam zurückziehen. Seine beiden Töchter werden die Nachfolge nicht antreten, möchten aber trotzdem, dass der Betrieb weitergeführt wird.“ Mit Gill & Robinson übernimmt man einen in Großbritannien renommierten und angesehenen Holzhändler mit 123-jähriger Geschichte. „Wir profitieren vor allem von einem sehr dichten Kundennetz. Lediglich die EDV und das Management werden wir an unseren Standard anpassen“, so Kullik. Für deutsche und österreichische Säger ergebe sich so die Möglichkeit, durch Kullik & Rullmann leichten Zugang zum englischen Markt zu erhalten. Ein weiterer Bonus ist laut dem Geschäftsführer das Sortiment des englischen Unternehmers, welches das eigene „hervorragend“ ergänze und kaum Überschneidungen bietet. So erhält man auch Zugang zu skandinavischen Sägern, die bisher an Gill & Robinson geliefert haben. Diese können nun vom weitverzweigten Netz des Holzhändlers, zum Beispiel in den asiatischen Raum, profitieren. „Diese Cross-Synergie-Effekte sind es, welche die Übernahme so wertvoll für uns machen“, erklärt Kullik eines seiner Übernahmemotive. Denn nach wie vor sei der Export ein wegen hoher Rohstoffpreise in Deutschland und Österreich ein schwieriges Thema.
Langsam, aber stetig soll in den nächsten Jahren Gill & Robinson unter das Dach von Kullik & Rullmann wandern. Lawrence Webster, schon bisher Verkaufsleiter von Kullik & Rullmann in Großbritannien, übernimmt die Leitung am englischen Markt. Ian Robinson soll dabei so lange wie möglich im Unternehmen bleiben, da man von der reichhaltigen Erfahrung des Holzeinkäufers profitiert. „Der Name von Ian Robinson ist so angesehen, dass es sogar sein könnte, dass wir sämtliche Aktivitäten in Großbritannien unter diesem Namen laufen lassen. Das Ziel heißt One-Stop-Shop – ein Kunde soll in der Handlung unser ganzes Sortiment kaufen können.“ Dafür werden die Lagerkapazitäten an den Standorten in England ausgebaut. Darüber hinaus hat Kullik & Rullmann den Alleinvertrieb für den nordamerikanischen WPC-Produzenten Trex in Deutschland und Österreich übernommen. Dieser wird von Catharina Kullik geleitet. Auf der kommenden Bau in München wird man gemeinsam einen Messestand betreiben.
Langsam, aber stetig soll in den nächsten Jahren Gill & Robinson unter das Dach von Kullik & Rullmann wandern. Lawrence Webster, schon bisher Verkaufsleiter von Kullik & Rullmann in Großbritannien, übernimmt die Leitung am englischen Markt. Ian Robinson soll dabei so lange wie möglich im Unternehmen bleiben, da man von der reichhaltigen Erfahrung des Holzeinkäufers profitiert. „Der Name von Ian Robinson ist so angesehen, dass es sogar sein könnte, dass wir sämtliche Aktivitäten in Großbritannien unter diesem Namen laufen lassen. Das Ziel heißt One-Stop-Shop – ein Kunde soll in der Handlung unser ganzes Sortiment kaufen können.“ Dafür werden die Lagerkapazitäten an den Standorten in England ausgebaut. Darüber hinaus hat Kullik & Rullmann den Alleinvertrieb für den nordamerikanischen WPC-Produzenten Trex in Deutschland und Österreich übernommen. Dieser wird von Catharina Kullik geleitet. Auf der kommenden Bau in München wird man gemeinsam einen Messestand betreiben.