COVID-19    

In DACH-Region weiterhin lebhafte Nachfrage

Ein Artikel von Gerd Ebner | 20.07.2020 - 16:00

Fünf Fragen

1. Können Sie Ihre Planergebnisse für 2020 erreichen oder sogar übertreffen?

Das hängt vom Geschäftsmodell ab. In Summe werden wir jedoch die budgetierten Ergebnisse nicht erreichen.

2. Was ist Ihre interne/externe Haupterschwernis, die von COVID-19 hervorgerufen wurde?

Ganz klar die Planungsunsicherheit. Jeder Kunde hat eigene Überlegungen zum Umgang mit seinem individuellen Bauvorhaben gemacht. Einige behalten ihre ursprünglichen Terminpläne bei, andere verschieben um mehrere Monate. Das ist nicht leicht zu handhaben.

3. Was ist Ihr „Problemsortiment 2020“?

Für uns gibt es nicht wirklich ein Problemsortiment. Allenfalls die Sägenebenprodukte, die in allen Produktionsbetrieben anfallen, kann man so bezeichnen.

4. Befürchten Sie heuer einen „frühen, langen Winter“ – also einen konjunkturbedingten Nachfragerückgang im 4. Quartal 2020?

Uns beschäftigt mehr der Auftragseingang für Projekte, die noch in der Planungsphase stehen. Somit glauben wir eher, dass uns ein etwaiger Nachfragerückgang im Jahr 2021 treffen wird.

5. Sind Sie von der Binnenkonjunktur positiv überrascht?

Die aktuelle Binnenkonjunktur wird eher durch das Auftragsbuch von „Vor-COVID-19“ und dessen Nachholeffekte getragen. Im deutschsprachigen Raum rechnen wir jedoch mit einer weiterhin lebhaften Nachfrage.