Der Verkaufspreisindex für Stangenware an den Handel (Fi/Ta; NSi; 100 % = Mittelwert aus 2014) sank um 0,7 Punkte auf 99,3 %. Im Vorjahresvergleich legte der Wert um 1,7 Punkte zu. Listenware an den Handel rutschte um 1,3 Punkte nach unten und notierte bei 98,2 %. Gegenüber Januar 2017 legte die Kennzahl um 2,2 Punkte zu.
Der Index für Stangenware an Direktabnehmer lag im Januar bei 98,9 %. Damit verlor der Wert gegenüber dem Vormonat um 0,7 Punkte – im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg die Kennzahl um 2,8 Punkte. Mit einem Minus von 2,1 Punkten auf 98,2 % erfuhr der Index für Listenware an Direktabnehmer die stärkste Veränderung. Verglichen mit dem Jahresbeginn 2017, legte der Wert um 2,7 Punkte zu.
Der Einkaufspreisindex von KVH-Rohware (Fi/Ta, kammergetrocknet) setzte seinen seit Sommer 2017 anhaltenden Abwärtstrend im Januar ebenfalls fort. Mit 101 % notierte selbiger um 0,1 Punkte unter dem Dezemberwert und um 3,4 Punkte über jenem der Vorjahresperiode.
Mehr als die Hälfte (56 %) der KVH-Hersteller beurteilten ihre Geschäftslage im Januar als „befriedigend“, 33 % meldeten eine „gute“ und 11 % eine „schlechte“ Lage. Die Lagerbestände gingen im Januar deutlich nach oben. Die Rohwarenlagerbestände legten bei 44 % zu, bei 22 % blieben sie unverändert und bei 33 % sind sie gefallen. Bezüglich Fertigware meldeten 56 % „gestiegene“ und 44 % „unveränderte“ Bestände. Der Auftragsbestand legte bei 11 % zu, bei 44 % blieb er „unverändert“ und bei weiteren 44 % ist er gefallen.
Erhoben wurden die Zahlen von Franz-Josef Lückge im Namen der Überwachungsgemeinschaft KVH.